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Posts

Es werden Posts vom April, 2012 angezeigt.

Rasender Reporter am Sonntag Mittag

Abschiedsfeier für eine Brücke oder "Ich kann ja nicht überall sein"

Zeitgleich mit der Hausmesse in Stelle haben wir heute auch den Abschied von der alten Lindhorster Brücke gefeiert. Am nächsten Wochenende wird die A1 zwischen der Anschlussstelle Hittfeld und dem Horster Dreieck für 4 Tage gesperrt und die schon seit einiger Zeit baufällige Brücke abgerissen.


Heute also haben Lindhorster und Hittfelder sich mit einer Begehung der neuen Straße und der neuen Brücke und einem kleinen Umtrunk von der alten Verkehrsführung verabschiedet. Für die Wurst sorgte der Lindhorster Bürgerverein, fürs Bier die Firma Bode, die auf Hittfelder Seite direkt an der Brücke ihr Geschäft hat.

Rasender Reporter am Sonntag vormittag

Hausmessen sind für die Mitarbeiter nervenaufreibend und arbeitsintensiv, aber sehr beliebt beim Publikum, das heißt bei den Besuchern und Käufern. Eine Hausmesse der besonderen Art gab es heute in der Gärtnerei Rulfs in Stelle. 
Schon gestern konnte man dort Blumen für den Garten und erwerben, die Stände anschauen und probieren. Unter anderem auch den neuartigen Gartendünger Schnuckidu, der aus den nicht für Wolle verwendbaren Resten der der Heidschnuckenwolle gefertigt wird.
Aber der Clou heute war die Anwesenheit von John Langley, dem NDR-Fernsehgärtner und dem Kuchenwettbewerb SsdSK - "Stelle sucht den Superkuchen" In die Jury gehörte auch noch der Bäcker vom Kiekeberg und die Frau des Steller Bürgermeisters. Zu kaufen gab es neben Blumen, Magnet-Schmuck und alten Uhren auch Lebensmittel aus der Region, Fleisch, Brot und "Bauern-Eis".









In die Röhre geguckt

Quer durch unseren Landkreis wird zur Zeit die Norddeutsche Erdgasleitung (NEL) verlegt.
Auf einem Grundstück in einem unserer Nachbarorte werden die Röhren gelagert und auf den Bau vorbereitet.


Die NEL reißt tiefe Wunden in die Erde, die noch lange zu sehen sein werden. Laut Gerichtsbeschluss dürfen die Rohre nicht näher als 350 Meter an den Wohnbebauungen liegen. Die gegenteilige Planung hat in unserem Landkreis schon für Unmut gesorgt, konnte man in den Zeitungen lesen und im Fernsehen (meist im NDR) sehen. 



Die Alternativtrasse soll jetzt mit einem Schlenker durch den Klecker Wald führen. Und auch hier regt sich Protest, weil viele Bäume abgeholzt werden müssten. Worüber sich aber anscheinend noch niemand aufregt: Die NEL führt genau an einer Schule und dem Bolzplatz der Kinder entlang. Und in ein Gewerbegebiet mit Möbel-Kraft, Famila, Media-Markt und Obi kommen ja auch nicht so viele Leute. (Ironie off!)

Ein Leser, nur ein Leser.....

...hat heute morgen um 7:00 Uhr an der 10.000er-Marke gefehlt.

Um genau 7:28 Uhr (System-Zeit meines PCs) habe ich diese magische Marke geknackt. Nein, nicht am Tag, auch nicht im Monat. Mein Blögchen hatte jetzt in einem Jahr 10.000 Leser erreicht, das sind durchschnittlich 30 Leser am Tag. 
Der erfolgreichste Post heißt ausgerechnet "Immer noch nichts los" und wurde bis jetzt 295 mal aufgerufen, weil die Katzenjammer-Fans sich hierher verirren.  
Begonnen habe ich dieses Blog als therapeutische Maßnahme um die Depressionen wegen der Situation in der Firma in Schach zu halten. Anderen Kollegen geht es vielleicht schlechter als mir, andere Leute wie die Damen von Schlecker stehen ganz vor der Tür. Aber dem eigenen Empfinden, mit eigenen Selbstwertgefühl sind andere Leute ziemlich egal. 

Jetzt kriege ich die Kurve nicht...... 

Sollte doch ein fröhlicher Post werden....




Was hängt da an der Wand?

Ein weiterer Post aus der Reihe "Der Wert der Dinge".
Heute morgen gab es einmal mehr ein Google Doodle. Zu meinen beliebtesten Erklärern gehört seit dem interaktiven Lem-Doodle im letzten Jahr Martin Mißfeldt mit seinem TagSeo-Blog. Seine Erklärungen sind nicht ganz so "trocken" wie die Wikipedia-Einträge und zum heutigen Reißverschluss hat er eine Zeichnung online gestellt, die ich mir auch an die Wand hängen würde. 
Deswegen heute ein Post zu unseren Wänden. 
Zu allen Bildern, die wir uns im Laufe der Jahre hingehängt haben, haben wir einen besonderen persönlichen Bezug. Etwa, weil wir sie auf Reisen erworben haben, weil sie ein Geschenk waren oder weil sie von ehemaligen Kollegen gemalt wurden. Diese Bilder haben für uns einen Wert, der Marktpreis ist sicherlich nicht sehr hoch. 
Mein Lieblingsbild wurde von einem Professor der Kairoer Kunst-Universität gemalt, so sagte jedenfalls der Verkäufer in Gizeh - Dort wo man erfährt, wie Papyrus produziert wird und Tourist…

Easy Gourmet sahnt ab...

Keine Idee in den Chefetagen der Nahrungsmittel"industrie" ist zu blöd, als dass man sie nicht doch mal am Kunden ausprobieren sollte. 
Diverse Organisationen wie Foodwatch prangern den Umgang der Industrie speziell mit Lebensmitteln für Kinder an. Nun setzt die Firma Easy Gourmet mit seinen "Mühlen für Kids" noch einen drauf. Für 3,99 € erhält man eine (zugegeben hübsche, wohl auch wiederbefüllbare) Gewürzmühle, gefüllt mit 54 Gramm natürlicher Zutaten wie Bananenaroma, Cornflakes, Joghurtstückchen, Karotten und Erdbeeren. 


Zudem prunkt Easy Gourmet auch noch mit dem Label "Produkt des Jahres 2011", gewählt von deutschen Verbrauchern. Es handelt sich um einen Innovationspreis, da laut Homepage 70% der Produkte das erste halbe Jahr in der freien Wildbahn des Verkaufs nicht überleben. Dieses Produkt allerdings sollte man schleunigst zum Abschuss freigeben.

Neues Foto-Equipment

In Zusammenarbeit von dem:
Und dem:
Entsteht dieses Video: Von meinen Kindern habe ich den programmierbaren Fernauslöser für die Canon EOS 350 bekommen. Und jetzt geht das Experimentieren los.  Den ganzen Tag über hat die Kamera Fotos von der Tulpe im Garten "geschossen". Eingestellt waren 60 Bilder, alle 10 Minuten eines. Alle 5 Minuten ein Bild hätte das Filmchen etwas flüssiger aussehen lassen und die Spiegelung ist auch ein bisschen doof. Aber ich übe ja noch. Und einen YouTube Kanal habe ich jetzt auch. Den braucht man nämlich um Videos bei Blogspot zu "embedden".  Bearbeitet habe ich die Fotos mit dem Windows Live Movie Maker. Das kostenlose Programm ist zunächst ausreichend für die ersten Gehversuche im Zeitraffer.

Hamburg auf einen Blick

„Dieses Stadtrelief ist ein Geschenk des Lions Club Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg für die blinden und sehenden Bürger und Besucher unserer Stadt, von Egbert Broerken entworfen und im Maßstab 1:750 ausgeführt - im September 2008“ So lautet die Inschrift auf dem Relief, dass am Hamburger Rathausmarkt vor dem Bucerius Kunstforum steht.
Die Inschrift ist einmal in erhabenen Lettern in Druckschrift und für Blinde in Braille ausgeführt.
Rechts am Hauptbahnhof ist geografisch gesehen Osten, ganz links mit dem Michel (Hauptkirche St.Michaelis) ist das westliche Ende der Altstadt Hamburgs dargestellt.

Man beachte, dass ich nach vier Fehlversuchen ein halbwegs gute Karte aus Google Maps einfügen konnte, mit HTML.

Update 10:10 Uhr - Man sollte mit erwiesener Rechts-Links-Schwäche vorsichtig sein bei Ortsangaben. Der Hauptbahnhof ist selbstverständlich das große Gebäude auf der LINKEN Bildseite. Hat mich eben der Mann drauf hingewiesen. Der kann allerdings nach mehr als 20 Jahren Ehe…

Früüühling!

Die Männer sind wieder mit dem Motorrad unterwegs, die Katze suhlt sich im Dreck.

Und der Nachbar macht mein Titelbild wieder frühlingsfrisch.

Der Wert der Dinge (4)

Der "Wert der Dinge" ist für mich eine feste Rubrik, reserviert für Erinnerungen. Diesen Post über den Wert der Dinge schreibe ich über meinen Job; nicht über meine Arbeit selbst, auch nicht über meine Firma und meine Einstellung zu beiden. Das hat hier nichts verloren. 
Aber dieser Post ist für meine Chefin, die nach 43 teilweise sehr aufreibenden, arbeitsintensiven Jahren am Mittwoch in Rente gegangen ist. Viele von uns sind auch schon länger als 30 Jahre dabei. Wir sind ein bisschen aus dem Raum-Zeit-Kontinuum der Arbeitswelt gefallen, da wir trotz aller digitalen Revolutionen, auch an unseren Arbeitsplätzen, noch immer das Gleiche tun. "Gib uns einen Beleg, gib uns ein Programm und wir bringen beides zusammen." Das könnte ein Werbeslogan für unsere Tätigkeit sein. 

Zu ihrem 25. Jubiläum hatte meine Chefin einen Zögling von einem Gliederkaktus bekommen. Dieses Ding ist in den letzten Jahren riesig geworden und fing jetzt, nachdem wir von einem Gebäude ins andere g…

Google und das Pergamonmuseum

Seit ein paar Tagen lädt Google uns zu seinem Art Project ein. Es dürfte wohl der Traum eines jeden Fotografen sein, ein Museum einmal für sich allein zu haben. Mein Traum wäre da das Pergamonmuseum in Berlin mit seinem Ishtar-Tor und der Prozessionsstraße. Auch die gibt es bei Google. Gleich neben Botticellis "Geburt der Venus" brüllt der Löwe unter "Kunstwerke /Artworks". Mit dem Klick auf das schon aus dem Street View bekannten Männchen, geht es auf Expedition durch das Museum. Aber oje, was ist mit den wunderschönen blauen Kacheln passiert? Alles gelbstichig. Die Lichtverhältnisse sind dort wirklich schwierig, Blitzlicht nicht erlaubt, aber es geht besser:




Das Ishtar-Tor ist übrigens ein äußerst wichtiger Bestandteil eines meiner Lieblingsjugendbücher: Das Museum der gestohlenen Erinnerungen von Ralf IsauAuf der wohl nicht mehr erhältlichen gebundenen Ausgabe war noch das Tor selbst zu sehen. Ich habe schon so manches Mal gedacht, was passieren würde, wenn man b…

Kokeln erlaubt

Unsere Jugendfeuerwehr hatte gestern Abend zum Osterfeuer einen ihrer Highlights des Jahres. Traditionsgemäß dürfen die Jungen und Mädchen nämlich den Riesenstapel jedes Jahr anzünden. Der war diesmal besonders hoch und wurde mehrere Tage lang von den Älteren bewacht. Ist immer ein toller Grund zum Durchmachen (leider auch mit Allooohool). Blöderweise steckte bei den ersten Fotos die CF-Karte nicht im Fotoapparat, sondern lag seelenruhig zu Hause am PC. Meine Canon EOS 350d hat leider noch keinen internen Speicher. So habe ich zwar super geknipst, wie die Kinder das Osterfeuer entzündet haben, aber eben leider für die "Tonne". Die Einnahmen aus dem Verkauf von Pommes, Würstchen und Getränken kommen der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr zugute.


Baum des Jahres 2012

Die  Europäische Lärche ist der Baum des Jahres 2012. Das Jahr ist allerdings schon zu einem Viertel herum und unsere Lärchen im Garten präsentieren sich noch immer etwas verfroren. Bei Wikipedia habe ich mich durch diverse Artikel über die Lärche gelesen und habe so herausgefunden, dass es sich bei unseren Lärchen um die "Japanische Lärche" handeln muss. Deswegen ist dieser Post auch ein bisschen geschummelt, zeigt aber, wie schön Bäume wachsen können, wenn man sie in Ruhe lässt. Unsere Lärchen wurden wahrscheinlich von den ersten Grundstücksbesitzern nach dem Bau des Hauses im Jahre 1961 gepflanzt, sind somit schon etwa 50 Jahre alt. Höhere Bäume hat nur der Nachbar am Ende der Straße.


Unsere Amsel hat ´ne Meise

"Feinde überall" - So sieht es jedenfalls das Amselmännchen, das den hinteren Teil unseres Grundstücks bewohnt. Seit Wochen denkt es, dass im Carport die Konkurrenten lauern. Und so attackiert es munter jeden Morgen unsere Pkws, weil dieses "Mistvieh" einfach nicht das Feld räumen will. Und ich suche derzeit noch nach einer zoologischen Erklärung, warum man beim Flattern so ausgesprochen viel Sch.... von sich geben muss.


Katja Lukic, die Silberfrau

Mit dem verkaufsoffenen Sonntag haben die Harburger heute auch ein Festival der Straßenkünstler organisiert.
Hängen geblieben bin ich bei Katja Lukic, der Silberfrau. Und bei dem Luftballon-Mann, der alles kann - nur keine Schmetterlinge.