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Es werden Posts vom September, 2015 angezeigt.

Herbstfahrt

Sonnenschein, schönes Wetter...
Beste Gelegenheit für einen Ausflug mit dem Cabrio. Schon im Frühjahr wollten wir mal nach Hankensbüttel ins Otternzentrum, was wir ja aus bekannten Gründen nicht geschafft haben. Heute aber düsten wir kurzentschlossen vormittags los.
Und kamen passend um mit einem Pulk von Besuchern den Fütterungen zuzusehen.

Etwa 100 Fotos habe ich geschossen, von unscharf bei den Hermelinen bis "uuupsss, wech" bei den Mardern. Aber ein paar sind dann doch noch ganz gut gelungen.











Mühlenfest und Raketenbauer

"Mama, ich bin am Sonntag in Müden mit ERIG auf dem Mühlenfest."



Was hat ein Mühlenfest mitten in einem idyllischen Heidedörfchen mit der Luftfahrt zu tun? Eine ganze Menge, wenn dieses Dörfchen Müden das Ortsteil einer Gemeinde mit einem Bundeswehrflugplatz und einer Zweigstelle der DLR ist.
Und so präsentierten sich heute auf dem Mühlenfest mit Lifemusik und vielen Ständen auch die Bundeswehr mit Lagerfeuer und Stockbrot und einem Busshuttle zum Fliegerhorst, damit die Urlauber und Besucher sich den Fliegerhorst in Faßberg ansehen konnten.
Die DLR hatte eine der studentischen Gruppen, die derzeit am Stern-Wettbewerb teilnehmen, eingeladen sich hier zu präsentieren.
Ich nahm also die Gelegenheit wahr, mal wieder ein bisschen ganz alte Heimatluft zu schnuppern. Wobei Müden an der Örtze jahrelang nur eine Haltestelle für mich war, wo der Schulbus ein paar Minuten länger hielt. Das konnte der Lehrer meist anhand der abgeschriebenen Hausaufgaben feststellen.
Nach dem ersten Hallo m…

"Two Months, 15 Days"

... sagt John aus dem Südsudan. Zwei Monate und 15 Tage ist er jetzt bei uns in Hittfeld, in dem Asylbewerberheim, dass in 25 Jahren schon viele Menschen hat kommen und gehen sehen. Zuerst die vietnamesischen Vertragsarbeiter, die aus den zusammengebrochenen Ostblock-Bruderstaaten kamen. Dann wohnten hier die Menschen, die aus dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien geflohen waren. Nun sind es junge Männer aus dem Südsudan, Afghanistan, Syrien, Marokko und dem Irak.


Gestern war nun Tag der offenen Tür mit fremdländischem Essen, deutschem Kuchen und Kaffee, mit deutscher Blasmusik und afghanischem HipHop.
Erwartet wurden etwa 200 Mitbürger, es kamen dann um die 400. Neben geradebrechten Gesprächen in diversen verschiedenen Sprachen mit den Asylsuchenden redeten sich die Initiatoren und Organisatoren Gerrit, Mike und Rüdiger den ganzen Nachmittag "den Mund fusselig". Gerrit, der Motor der Hittfelder Flüchtlingshilfe, zeigte den Besuchern die Quartiere, Mike warb Paten und Rüd…