Dienstag, 21. Mai 2013

Leben im 19. Jahrhundert

Da brennt doch was.....

Dicke Qualmwolken kommen aus dem großen Tor von Pringens Hof. Langsam taste ich mich durch den dunklen Stall. Drinnen laufen Menschen umher.
 
Es brennt also nicht das ganze Haus. Nur die beiden Kamine sind angefeuert um den aufgehängten Schinken unterm Dach zu konservieren. Ich stehe mitten im Rauchhaus von Pringens Hof; zusammen mit der Bäuerin, der Magd und dem Knecht.


Die Mitglieder des Fördervereins zeigen den Besuchern des Museums wie die Menschen im Jahre 1804 in der Heide lebten. Der Buur snackt platt mit dem Knecht und treibt ihn im Garten an beim Kartoffelhacken, die Bäuerin spinnt und die Jungmägde sitzen im Nebengebäude und schwatzen.



 
Und die Magd erzählt, dass ihr am Ende des langen Tages im Museum die engen Jeans ganz schön komisch vorkommen.

Montag, 20. Mai 2013

Drei Jahre und einen Tag

3 Jahre und einen Tag sind Handwerker auf der Walz. In dieser Zeit dürfen sie ihrem Heimatort je nach ihrer Zugehörigkeit zu einem "Schacht" nicht näher als 50 Kilometer kommen.
Sie reisen in der traditionellen Handwerkertracht mit Hut und Stock um die Welt


Hammer der Schiefer-Dachdecker

Zunftzeichen der Tischler


Wer will fleißige Handwerker sehen,....

...der muss ins Museum gehen. So könnte die Abwandlung eines alten Kinderliedes lauten. Hier eine kleine fotografische Auswahl der Damen und ihrer Tätigkeiten.
Weben
Bändchenweben

halbautomatischer Webstuhl

Hier wird Stoff für eine Tasche am Handwebstuhl gewebt
 Klöppeln

Hier werkeln die "Klöppelgeister"

Spinnen

Sonntag, 19. Mai 2013

Hafenimpressionen

... fotografiert teilweise mit dem Tablet Samsung Galaxy Note 10.1.
Neudeutsch heißt Spazierengehen mit der Kamera "Photowalk" und man macht es auch im Rudel - äähh - in der Gruppe.
Am Hafen war ich aber allein unterwegs und habe mich vor den anderen Touristen zum Deppen gemacht. Der Hafen ist ja eigentlich das Revier der ambitionierten Spiegelreflexkamera-Fotografen, weniger der Leute mit Smartphone. Und mit einem Tablet für lahme Arme fällt man umso mehr auf.


Auf der Brücke - Bei Niedrigwasser ziemlich steil


Gute Einnahmequelle - Flaschen der Touristen einsammeln

Dank des Vietnamesischen Volkes an die Cap Anamur

Bunte Deko im Restaurant


Der Hafen ist barrierefrei. Teilweise.

Schlechte Erfahrungen mit Rucksacktouristen

S-Bahnhof Landungsbrücken, unter der Erde.

Samstag, 18. Mai 2013

Hafen hinten

Da dieser Post wieder einmal sehr fotolastig ist. Bitte bei "weitere Informationen" oder auf die Überschrift klicken. Die Seite baut sich dann schneller auf.....
Der Hamburger Hafen hat sich in den letzten Jahren auch kulinarisch immer mehr zu einem Touristenmagneten entwickelt. 
Fisch direkt aus dem Hafen?

Restaurant vor der Rickmer Rickmers




Doch der  einheimische Hamburger und Hamburg-Kenner bevorzugen

Sonntag, 12. Mai 2013

Autofahrer, kommst...

.... Du nach Lindhorst, 

so hat Dich Dein bestens programmiertes Navigations- gerät mit neuester Software oder Dein gutes Gedächtnis hierher geführt. Die Hinweisschilder haben es sicher nicht. Denn entweder leiten Dich diese Hinweisschilder von Hittfeld nach Hittfeld

oder schon zu den Fernzielen Jesteburg und Buchholz. 


Und dass mit dem Abriss der alten Brücke auch das Ortsschild an der nördlichen Ortsgrenze verschwunden ist, scheint die Ortsverwaltung auch nach mehrmaligen Mitteilungen nicht wirklich zu interessieren.
Hier fehlt doch was!

Ja, genau hier hat es gestanden
 

Donnerstag, 9. Mai 2013

Devil's Sohn

Beim 39. Hähnekrähen in Lindhorst traten heute insgesamt 50 Hähne an. Schon im letzten Jahr hatte ich übers Hähenkrähen berichtet und ein Foto von Devil, dem Sussexhahn eingestellt.


 
In diesem Jahr durfte sein Sohn mit der Startnummer 2 antreten. Standesgemäß vorgefahren wurde er im Sambabus. Hat aber nichts genutzt, er wurde nur Fünfter.
Gewonnen hat einer der Zwerghähne, der nach seinem Sieg einige Aufregung verursachte. Da man ihm in seinem Siegerkäfig keine Beachtung mehr schenkte, war es ihm irgendwie gelungen auszubüxen.

Auch von der Presse waren heute mal wieder mehrere Berichterstatter dabei. Mal sehen, was die morgen oder am Samstag so schreiben. Bloggers Vorteil ist hier die Schnelligkeit. Und das Fehlen einer nörgeligen Redaktion, die den Artikel dann
doch nicht bringt.