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Es werden Posts vom Januar, 2012 angezeigt.

Der Wert der Dinge

Menschen könnten in Frieden leben. Auch Menschen mit verschiedenen Hautfarben, Religionen und politischen Meinungen.

August 1989. Israel. Auf Bustour quer durchs Land.
Ich bin in der 17. Woche schwanger mit meinem ersten Kind. Der Badeanzug, den ich am Toten Meer getragen habe, passt schon nicht mehr - wegen des kleinen Bäuchleins.
Der Aufenthalt am Toten Meer ist als Kur gedacht, mit Zuschüssen von der Krankenkasse. Beantragt und genehmigt im Februar, als ich noch nicht (wissentlich) schwanger war. 
Unser Reiseleiter ist Israeli, der Busfahrer Palästinenser. Beide verstehen sich bestens, arbeiten schon lange zusammen. Wir haben unserem Reiseleiter gesagt, dass ich schwanger bin und vielleicht nicht überall mit hinauf oder hinein kommen könnte. 
Und anstatt nun über diese blöde hinderliche Touristin zu meckern, werden ich statt dessen eine Woche lang eher wie die beste Zuchtkuh im Stall präsentiert. Busfahrer und Reiseleiter sind unglaublich stolz und erzählen jedem - wirklich jedem, dem w…

Sportreise

Das kleine Kind ist gestern abend zur obligatorischen Oberstufen-Sportreise gestartet. Es geht nach Saalbach ins Jugendhotel "Eibinghof". Für diese Reise haben die Schüler schon seit September fleißig Skigymnastik betrieben.

Da er sich noch nicht gemeldet hat, nehme ich an, dass sie heil angekommen sind und schon Spaß haben.


Sitzungen

Sitzungen heißen Sitzungen, weil man viel sitzt. Im Kreiselternrat gestern waren es mal wieder drei Stunden. Sehr konstruktiv und zackig mit der neuen Vorsitzenden. Mehr wird an dieser Stelle nicht gesagt. Sitzungen solcher Art unterliegen auch zu größten Teilen der Schweigepflicht. 
Eine Sache aber kann ich öffentlich machen, da sie schon im Netz steht und derzeit noch nicht offiziell unterstützt wird. Unter dem Namen Schule-21 hat sich eine Elterngruppe gebildet, die für kleinere Klassen in Niedersachsen kämpfen will. Der Initiator der Gruppe hat natürlich meine besondere Sympathie, weil er Vertreter des Gymnasiums Hittfeld ist, das mein Großer bis zum Abi besucht hat.
Initiativen von Eltern haben immer das Problem, dass sich nicht ausreichend Menschen dafür interessieren. Eben immer nur die Eltern, die es gerade betrifft. 
Ältere mit erwachsenen Kindern interessiert es nicht: "Hat alles meinen Kindern nicht geschadet, die Kinder heute lernen sowieso nichts mehr!" Jüngere int…

Yana weiter, Vera draußen

Auch ich bin zum Leidwesen meines Mannes dem Casting-Fieber verfallen. Raabs "Unser Star für Baku" ist für Fans des Eurovision Song Contest obligatorisch. Trotz der Moderatoren.
Allerdings hat sich Raab heute mit seinem Anrufsystem selbst ein Bein gestellt.
Während der letzten 3 Minuten des Anruf-Countdowns fing die Kamera den hilfesuchenden Dackelblick von Umut auf und dieser schoss in den letzten Sekunden noch auf den einen der vorderen Plätze hinauf.
Umut, der mir nicht besonders gut erschien, verdrängte damit Vera, die "alles kann - außer Hochdeutsch", auf den undankbaren 6. Platz.
Damit ist einer meiner Favoriten leider schon draußen, aber Yana ist noch drin. Und bleibt es hoffentlich auch bis zum Ende.

Katzencontent

Gespielt wird nur heimlich - wenn niemand zusieht!

Mir ist ja sooo kalt......

Mal wieder ein Bericht vom Brückenbau. Heute Nacht wird ausgeschalt, die A1 ist mal wieder gesperrt. Bis morgen früh um 7.00 Uhr wird der Verkehr umgeleitet.

Die Arbeiter haben mal wieder Glück mit dem Wetter. Gestern hatten wir noch Sturm und Regen von allen Seiten. Aber heute ist es zwar lausig kalt, aber windstill und trocken.
Und endlich habe ich auch die Firma gefunden, die diese tollen Lampen an der Baustelle herstellt. Wirklich taghell, diese Dinger. 

Auch der große Kran der Firma Knaack ist wieder da. Ein paar Jungs, ehemalige Klassenkameraden von unserem Kleinen, sind auch an der Baustelle und schwärmen von der technischen Ausstattung. Den Job könnten sie sich auch gut vorstellen - Lkw- und Kranführer in einem und immer freie Bahn.

Deutschlands Kleinstaaterei

Wer wie wir vom nördlichen Niedersachsen aus auf der Autobahn A1 / A24 nach Berlin fährt, berührt oder durchquert auf einer Strecke von 300 Kilometern insgesamt sechs Bundesländer
NiedersachsenHamburgSchleswig-HolsteinMecklenburg-VorpommernBrandenburgBerlin Sechs Bundesländer heißt auch in der Kleinstaaterei Deutschland sechs verschiedene Schulsysteme. Um einen besseren Überblick zu haben, hat die Vodafone Stiftung im letzten Jahr einen Politikatlas Schulreform herausgebracht und auch teilweise auf den neuesten Stand gebracht.
Unseren jetzigen Kultusminister Dr. Althusmann haben wir noch dem ehemaligen Ministerpräsidenten und jetzigen Bundespräsidenten Christian Wulff zu verdanken.
Der MP Wulff hat uns in den letzten Jahren Kultusminister "aufs Auge" gedrückt, die uns Eltern in jeder Schulform immer wieder verärgert haben. Zuerst den verknöcherten Juristen Busemann, der sich nichts sagen ließ, danach Frau Heister-Neumann - auch Juristin - die sich zuviel sagen ließ.
Dann seit 20…

Andrea

Andrea hat das Vordach vom Keller kaputt gemacht!



Wieder Zuhause - Berlin-Nachlese

Mittwoch, den 04.01.
Der Tag des großen Interviews mit dem Bundespräsidenten. Die einen dürfen rein - die anderen stehen bei Schweinewetter bis spät in den Abend vor dem Schloss Bellevue.
Am Breitscheidplatz wird Weihnachten 2011 entsorgt, der Nussknacker schaut aber noch fröhlich in die Gegend 



Donnerstag, den 05.01.
Nach der Geburtstagsfeier mit langem Sitzen sind wir noch zum Gendarmenmarkt um einen Abstecher zu Fassbender & Rausch zu machen. Wir haben den Laden nicht leergekauft, es ist noch ausreichend da.
Anschließend zu Fuß über die Friedrichstraße und Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor, immer in Begleitung der windigen Andrea mit Sprühregen und gefühlten -10°C. Wie schön das Tor ohne Fanmeile, Demonstranten und Fressbuden aussehen kann, kann man selten einmal fotografieren. Richtig nett dagegen waren die Kinder, die mitten im Sprühregen Fangen spielten.









Freitag, den 06.01.
Nochmal Frühstück im Hotel. Ab nach Hause.
Gestern also Geburtstagsfeier vom Papa.
Der 5. Januar kann ein ziemlich ungünstiges Datum fürs Feiern sein, wenn die Verwandtschaft und Freunde und Bekannte nicht im Nahverkehrsbereich leben.
In diesem Jahr haben wir ja Glück, dass der Schnee nicht kniehoch von Hamburg bis Berlin liegt. Nur der Regen und Sturm zerrt an Haaren und Nerven.
Wir haben also mit insgesamt 11 Personen zum Mittagessen und zum Kaffeetrinken zusammen gesessen.Das muss bis zum 90. Geburtstag reichen.
Wie man unschwer erkennen kann, handelt es sich um das Einschulungsfoto, April 1938. "Es war lausig kalt an diesem Tag und die Hosen viel zu dünn." 
Zur Erklärung für alle, die jünger als 50 Jahre alt sind - Bis in die 60er Jahre wurden die Kinder im April eingeschult und versetzt. In Niedersachsen gab es in den Jahren 1965/66 zwei Kurzschuljahre, die jeweils nur 7 Monate (ohne Ferien) dauerten.

Motel One

Hotels sind schick, aber unbequem. Morgens vor dem ersten Kaffee schon duschen und aufrüschen ist nicht so mein Ding, aber für zwei Nächte kann man das mal aushalten. So sind wir also wegen der Nähe zur Wohnung meiner Eltern in einem der acht Berliner Motel One gelandet. Hier wurde alles weggelassen, was man nicht dringend braucht: Telefon auf dem Zimmer und Rückenlehnen beim Frühstücken. Und wenn man das Frühstück vorher mitbucht, bekommt man den Code fürs W-LAN auf dem Zimmer.
Nach den Fotos in Google Street View, gab es die Möglichkeit Im Flügel Richtung Straße oder im Flügel Richtung Bahn zu übernachten. Beides ist mit Lärm verbunden, so dass man nachts mit geschlossenen Fenster schlafen muss. Gelandet sind wir dann im "Eckturm" im vierten  Stock - Mit Lärm von der Bahn, von der Straße. Und direkt über der piependen Ampel.

Mal wieder Berlin

Kind und Kater passen aufs Haus auf und wir sind heute nach Berlin gefahren, um morgen 80. Geburtstag vom Papa zu feiern.
Wir wohnen dieses Mal im Motel one in der Paulstraße. Und das ist in direkter Nähe zum Schloss Bellevue. Hier warten seit dem Morgen mehrere Fernsehteams auf ein Wort unseres Bundespräsidenten.

Kundenbindung bei Brandt Zwieback

Kunden muss man früh an sich binden. Am besten schon im Kindesalter. Die Firma Brandt hat dies natürlich auch erkannt und bietet seite neuestem seine Mini-Zwiebäcke mit verschiedenen Kuvertüren jetzt auch in der Sorte Tigerente an. 
Toll daran ist, dass wir Janosch mit den Lizenzgebühren die Rente sichern können. Weniger toll ist, dass die Ware nicht bei den "Naschis" steht, sondern bei den anderen Brandtprodukten im Brotregal. Und auch weniger toll - der Preis für eine Minitüte. Kilopreis für normale Minis mit Schoko liegt bei 8,70 €, für die Tigerenten-Minis bei 12,50 €.



Ein Frohes Neues Jahr und viel Glück und Zufriedenheit in 2012

Wegen des Nebels gibt es keine guten Fotos. Die Vorräte des Nachbarn reichten aber bis 2.00 Uhr .