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Es werden Posts vom Juli, 2016 angezeigt.

Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.





Rebellion und Nierentischchen

Manchmal kommt man auf unergründlichen Wegen durch das digitale Googleversum im realen Leben zu einem Ausflugsziel.
Begonnen hatte alles im Winter mit einem Foto von Trump auf einer Toilettenwand, offensichtlich fotogeshoppt. Nicht photogeshoppt waren allerdings die als riesengroße Münder gestalteten Pinkelbecken.
Bei den Nachforschungen, wo denn solche Becken aufgehängt sind, landete ich im beschaulichen Lüchow bei Ullrich Schröder und seinem Rolling Stones Fan Museum.


Das Museum ist eigentlich ein Zwischending zwischen Kneipe, Galerie, Konzertsaal und einer guten Stube der frühen 60er, dekoriert mit den Jagdbeuten aus umzig Jahren Konzertbegleitung.








Einmal im Jahr besucht Mick Jagger den verrückten Deutschen und Ron Wood stellt hier seine Lithografien aus, die man in etwa Briefmarkengröße ab 350 € käuflich erwerben kann. 



Stein auf Stein

The Art of Brick in Hamburg

Auf Schleichwegen ging es heute Vormittag in die Hafencity. Auf der Autobahn in Richtung Hamburg standen die Urlauber aus NRW in Richtung Ostsee an.

Die Hafencity war dafür um so leerer, es gab sogar Parkplätze auf der Straße am Parkscheinautomaten - 120 Minuten für 5 €.

Tickets für die bekannten Werke des Künstlers Nathan Sawaya aus den USA kosten 17 € pro Person (ermäßigt für den Studentensohn 16 €). Wie die ganze Hafencity also kein Ausflug für den schmalen Geldbeutel. Aber es lohnt sich.
Die Ausstellung hat ihre zeitweise Heimat im Hause des Automuseums "Prototypen" in der Shanghai-Allee.
Außer dem Markenzeichen "Gelber Mann" gibt es noch bis August die Umsetzungen alter Meister in Lego zu sehen, dazu die Menschen-Skulpturen und der T-Rex aus über 80.000 Steinen. Das Fotografieren ist übrigens eine Herausforderung, da die Räume sehr abgedunkelt sind und Blitzlicht nicht erlaubt ist.