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Es werden Posts vom Oktober, 2013 angezeigt.

Kunstgalerie Dorfstraße

In Brackel geht man nicht ins Museum und auch nicht in eine Galerie, wenn man sich Kunst ansehen will. Man geht einfach auf die Dorfstraße.

Quer durch das ganze Dorf hat sich Heino Jakobsen auf den Stromkästen der EWE gearbeitet. Mit dörflichen Szenen, gestiftet von den Brackeler Bürgern.








Sonntags geöffnet

(Achtung! Dieser Post enthält minimale Abweichungen von der Wahrheit, weil sonst die Überschrift keinen doppelten Sinn ergibt)

Seit ein paar Tagen fahren wir zur Probe ein Golf I Cabrio, 21 Jahre alt. Eigentlich sollte es nur ein billiges Auto werden, damit der Mann nicht im Winter mit dem Motorroller zur Arbeit fahren muss. Nun könnte der Mann ja zu Fuß gehen, oder sich bringen lassen, oder von einem Kollegen mitnehmen lassen, aber nach einem Gespräch mit einem Sportkameraden haben wir uns am Freitag mal den Wagen seiner Tochter angesehen.
Und wir beiden Bekloppten haben uns glattweg in die kleine Rostlaube verknallt.

Und so haben wir bei schönstem Herbstwetter eine offene Fahrt über Land gestartet, warm eingepackt und mit dem Ziel "Café im Pferdestall" in Pattensen mit den Riesentortenstücken und dem Scheunenmuseum. 

Das Café gibt es schon über 20 Jahre und ist ein beliebtes Ausflugsziel, auch für Hamburger.
Selbst jetzt im Herbst sind die Tische im Wintergarten gut besetzt. Un…

Kürbisköppe

Es ist wieder Kürbiszeit....
Diesmal auf dem Kreisel an der K86 in der Gemeinde Stelle.






Erinnere Dich....

Der heutige sonnige Herbsttag war genau richtig um auf dem Friedhof in Hittfeld endlich einmal den Platz der Erinnerung anzusehen. 
Eigentlich sollte hier noch ein längerer erbaulicher Text über Tod, Kirche und den Glauben an Gott kommen, aber draußen dröhnt schon wieder wie in der vergangenen Woche die Rüttelmaschine, die gemeinsam mit der Kreissäge und dem Stampfer alle klaren Gedanken aus dem Hirn gerüttelt hat. Deshalb kommen jetzt einfach die Fotos ....




Veränderungen

"Nichts ist so beständig wie der Wechsel", Heraklit (so etwa vor 2500 Jahren)

Dieses ist der 350. Blogpost seitdem ich im Jahr 2011 mit der Bloggerei angefangen habe. Und so langsam wird es Zeit, mal an ein neues Outfit zu denken. 
Ganz sicher bin ich mir nicht, vielleicht werde ich ein bisschen herumprobieren...
Also nicht erschrecken in den nächsten Tagen.
Der Inhalt ändert sich nicht.


Was vom Kinde übrig bleibt

(Der Titel ist mir im Kopf herum gegangen. In Anlehnung an ein Buch und einen Film "Was vom Tage übrig blieb". Da geht es eigentlich um etwas ganz anderes: um verpasste Chancen)

"Nimmst Du was von Deinen Stofftieren mit? Nein? Nicht mal die Raupi?"
"Und Deine Bilder? Nichts davon?"

Außer ein "Ooohhh, Mutti!" und ein Augenrollen von oben herab habe ich keine vernünftige Antwort auf die Fragen bekommen. 

Nun ist der weg, der Kleine. Am Montag ausgezogen in eine neues Leben, knappe 180 Kilometer weg von Zuhause in Richtung Süden nach Braunschweig. In eine nette Studentenbude mit der Küchenzeile und Duschbad. Die Lücken in meinem Geschirrschrank zeigen, dass er seine Lieblingskakaobecher und die mühsam ergessenen Sammel-Coca-Cola-Gläser von McDonalds eingepackt hat.


Gestern haben wir ihm sein Bett und seinen großen Koffer im Transporter hinterhergefahren. Seine Kakaodose habe ich ihm noch mitgenommen, aber Raupi habe ich nicht in den Koffer geschmuggelt.…

Klönschnack, Kaffee und Kunst

An jedem ersten Sonntag im Monat öffnet Gernot Huber sein Haus und seinen Garten. Für dieses Jahr zum letzten Mal vor der Winterpause.

Mit dem Skulpturenpark hatte sich Gernot Huber einen langgehegten Wunsch erfüllt - nur für und mit Kunst zu leben. Und mit seiner Stiftung eröffnet er anderen Künstlern mit einem Stipendium die gleichen Möglichkeiten. Zu einem Besuch im Skulpturenpark in Ramelsloh an der A7 gehört immer auch ein Vortrag und eine Vorführung der Schwarzlichbilder im kleinen Kunstmuseumsanbau.



Hier wirken vorrangig die großformatigen farbenfrohen Bilder von Pavel Ehrlich, einem Künstler aus Odessa, der seit den 90er Jahren in Hamburg lebt.




Glücklicherweise konnte meine Kamera die Wirkung dieser Bilder ein bisschen einfangen. Draußen im Garten von der Terrasse und aus dem Kaminzimmer hat man einen schönen Blick ins Tal der Seeve und auf die Ramelsloher Kirche. 






Und natürlich auf die Skulpturen, die man bei einem Gang durch die Heide und um den Teich herum entdecken kann.