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Der Wert der Dinge (4)

Der ist von Oma geerbt
Der "Wert der Dinge" ist für mich eine feste Rubrik, reserviert für Erinnerungen. Diesen Post über den Wert der Dinge schreibe ich über meinen Job; nicht über meine Arbeit selbst, auch nicht über meine Firma und meine Einstellung zu beiden. Das hat hier nichts verloren. 
Aber dieser Post ist für meine Chefin, die nach 43 teilweise sehr aufreibenden, arbeitsintensiven Jahren am Mittwoch in Rente gegangen ist. Viele von uns sind auch schon länger als 30 Jahre dabei. Wir sind ein bisschen aus dem Raum-Zeit-Kontinuum der Arbeitswelt gefallen, da wir trotz aller digitalen Revolutionen, auch an unseren Arbeitsplätzen, noch immer das Gleiche tun. "Gib uns einen Beleg, gib uns ein Programm und wir bringen beides zusammen." Das könnte ein Werbeslogan für unsere Tätigkeit sein. 

Zu ihrem 25. Jubiläum hatte meine Chefin einen Zögling von einem Gliederkaktus bekommen. Dieses Ding ist in den letzten Jahren riesig geworden und fing jetzt, nachdem wir von einem Gebäude ins andere gezogen sind, schon etwas an zu kränkeln wegen zuviel Sonne. Und da wir in unser Haus schon einige heimatlose Pflanzen übernommen haben, hat der Kaktus jetzt einen neuen Standplatz bei mir im Bad.

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.