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Gestern also Geburtstagsfeier vom Papa.
Der 5. Januar kann ein ziemlich ungünstiges Datum fürs Feiern sein, wenn die Verwandtschaft und Freunde und Bekannte nicht im Nahverkehrsbereich leben.
In diesem Jahr haben wir ja Glück, dass der Schnee nicht kniehoch von Hamburg bis Berlin liegt. Nur der Regen und Sturm zerrt an Haaren und Nerven.
Wir haben also mit insgesamt 11 Personen zum Mittagessen und zum Kaffeetrinken zusammen gesessen. Das muss bis zum 90. Geburtstag reichen.
Wie man unschwer erkennen kann, handelt es sich um das Einschulungsfoto, April 1938. "Es war lausig kalt an diesem Tag und die Hosen viel zu dünn." 
Zur Erklärung für alle, die jünger als 50 Jahre alt sind - Bis in die 60er Jahre wurden die Kinder im April eingeschult und versetzt. In Niedersachsen gab es in den Jahren 1965/66 zwei Kurzschuljahre, die jeweils nur 7 Monate (ohne Ferien) dauerten.

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.