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Motel One

Hotels sind schick, aber unbequem. Morgens vor dem ersten Kaffee schon duschen und aufrüschen ist nicht so mein Ding, aber für zwei Nächte kann man das mal aushalten. So sind wir also wegen der Nähe zur Wohnung meiner Eltern in einem der acht Berliner Motel One gelandet. Hier wurde alles weggelassen, was man nicht dringend braucht: Telefon auf dem Zimmer und Rückenlehnen beim Frühstücken. Und wenn man das Frühstück vorher mitbucht, bekommt man den Code fürs W-LAN auf dem Zimmer.
Pfiffige Idee neben der Zimmertür - Ohne die Schlüsselkarte gibt es keinen Strom im Zimmer
Nach den Fotos in Google Street View, gab es die Möglichkeit Im Flügel Richtung Straße oder im Flügel Richtung Bahn zu übernachten. Beides ist mit Lärm verbunden, so dass man nachts mit geschlossenen Fenster schlafen muss. Gelandet sind wir dann im "Eckturm" im vierten  Stock - Mit Lärm von der Bahn, von der Straße. Und direkt über der piependen Ampel.

4. Stock - Das Fenster über dem "T"

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.