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Der Tod gehört zum Leben

.. oder Wie gehen wir mit dem virtuellen Tod um?
Berliner Dom  -  Der Tod wacht über den Großen Kurfürsten

Als im Sommer 2013 einer der bekanntesten Kreisel bei Google Plus starb, war das ganze Netzwerk tage- und wochenlang in Trauer. Noch heute zünden einige von uns virtuelle Kerzen an Idschies Todestag an. 

Idschie, oder eigentlich E.G. Steup, war einer der ersten, der von uns ging, es folgten bis zum Februar dieses Jahres noch einige andere gute Bekannte. Und jedes Mal ist es ein Schock. Der zweite Schock kommt dann, wenn mit dem Menschen auch die Inhalte verschwinden. Die "Gespräche", die man diesem Menschen führte, seine Witze, seine ernsthaften Beiträge. Oder wie im Fall meiner Kollegin Sabine ein ganzes Blog auf einem eigenen bezahlten Server mit Inhalten, die nicht nur von ihr allein erstellt waren, sondern auch von einigen Gastautoren.
E.G. Steup - Busfahrer und Philosoph
Uns erhalten blieben die freien Inhalte bei Google Plus, Blogger und Twitter, da beide nicht darüber verfügt haben. 

Was immer bleibt sind der Hashtag #einekerzefueregsteup bei Google Plus und der Hashtag #bridgesforsabine bei Twitter.

Ich denke, man sollte sich beizeiten Gedanken machen, welche Inhalte erhalten bleiben sollen und welche Facebook-Pöbeleien mit einem in die ewigen Jagdgründe eingehen können. Ob man wichtig war, entscheiden die anderen, irgendwann.



Dies ist mal wieder ein Text für den Webmasterfriday. Es ist diesmal mein eigener Vorschlag, aber das Thema hat leider keine große Resonanz gefunden. Vielleicht mag man sich über den Tod keine so großen Gedanken machen. Aber wie es in der Überschrift schon steht: Der Tod gehört zum Leben. 


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