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Pottkieker

Indian Ocean, ein poetischer Name für ein Riesenschiff.
Die Havarie der Indian Ocean wird für immer in die Annalen des Hamburger Hafens und des kleinen Örtchens Grünendeich eingehen.
Ausschnitt aus dem Schiffsradar 
Die Damen in den weißen Jacken kommen aus Straubing
Denn aus allen Richtungen kommen derzeit die Menschen um sich den Frachter mit den 16.000 Containern anzusehen, der in der Nähe der Insel Lühesand auf Grund gelaufen ist.
"Auf dem Seitenstreifen geparkt" hat der Elblotse das Schiff, damit es sich nicht quer zur Fahrrinne verkeilen konnte, als am letzten Mittwoch die Ruderanlage ausfiel.
So fahren auch an dem wie ein gestrandeter Wal hoffnungslos daliegendem Containerriesen alle anderen Schiffe fröhlich vorbei. 
Und an Land erlebt der Ort rund um den Fähranleger Lühe/Schulau ein wochenendliches Verkehrschaos. 

Aussichtspunkt Wassersportclub Lühe
Im Radio gab es schon am Mittwoch die Diskussion, ob die Havarie auch passiert wäre, wenn denn endlich die Elbe ausgebaggert würde. Für die Elbvertiefung klagt die Stadt Hamburg gegen die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Niedersachsen hält dagegen, dass solch große Schiffe in Wilhelmshaven am nicht ausgelasteten Jade-Weser-Port anlegen könnten. 

Der nächste Versuch, die Indian Ocean frei zu schleppen, soll am Montag oder Dienstag erfolgen.






Kümo und Bugsier fahren vorbei


Die Neuwerk des Havariekommandos

Statement am Obsthof hinterm Deich

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