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Treppauf - Treppab

Die Kinder der YoungClassX Chöre habe ich schon an einigen Orten verpflegt, in einer normalen Schulmensa, auf dem Flur, auf dem Parkplatz vor der Laeiszhalle. Gestern aber war mit dem Keller unter der Bühne der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg ein "Tiefpunkt" erreicht. Den Kindern hat es nichts ausgemacht. Denen macht eigentlich nie irgendwas aus. Das Abenteuer "Konzert" ist selbst für die Großen immer noch aufregend.
Letzte Besprechung, Peter Schuldt und der Moderatoren-Lehrer, dessen Name ich vergessen habe.

Die Friedrich-Ebert-Halle ist ein monumentaler Mehrzweck-Prachtbau und halb öffentliches Anhängsel des Friedrich-Ebert-Gymnasiums,
die sich halb verschämt damit rühmt, dass hier schon mal die Beatles mit Toni Sheridan eine Platte aufgenommen haben.
Das Catering hatten wir also im Keller aufgebaut, der reservierte Raum für das Projektteam und die Helfer war oben über dem Bühnenraum. Und auch die Schüler waren verteilt in den verschiedenen Garderoben quer durchs ganze Haus. Und quer durchs ganze Haus ging dann auch das obligatorische Abholen der Kinder zu den Proben und Auftritten, Saubermachen und Pfandflaschen-Sammeln. Pubertierende Mittel- und Oberstufenschüler haben es nicht so mit dem Aufräumen.
Total entzückt waren wir anwesenden Mamas allerdings von den Krümeln der Grundschule Neugraben. Tooootal niedlich und diszipliniert. Da fragte man sich doch schon, wann und warum das verloren geht. Die Großen haben eine tolle Art total cool über Anweisungen hinweg zu gehen. Zum Beispiel, doch mal bitte leise zu sein.
Beim Warten auf den Auftritt wird einfach mal mitgesungen

Vom Konzert habe ich wie immer nur ein paar Gesangsfetzen und tosenden Applaus der Familien mitbekommen. Ich hatte dann mein persönliches Highlight, weil mir Anja ihren sturm- und konzerterprobten Projektleiterinnen-YoungClassX-Pin geschenkt hat.
Dawid oder Insa (danke noch mal) hatten dran gedacht mir einen mitzubringen, weil ich doch so gerne einen für meine Sammlung gehabt hätte.
Mein Pin lag aber oben im 2. Stock. Nach dem Abend war das verdammt weit weg. Zu weit weg, ging uns wohl allen durch den Kopf. Ich hätte auch bis zum nächsten Mal gewartet. Aber jetzt hat Anjas Pin einen Platz auf der Jacke. 
Gestern übrigens mit dabei - der Hamburger Gospel Train, ein Schulprojekt der Goetheschule Harburg mit dem ältesten Gesanges"kind" Sven (26).

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