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Alte Bekannte und junge Talente

Gestern und heute ist wieder Ostereiermarkt in der Hittfelder Burg. Wiedergetroffen habe ich Frau Krebs aus Husum, über die ich schon vor zwei Jahren geschrieben habe.

Die eiermalenden, in der Mehrheit weiblichen Künstlerinnen, die Hittfeld jährlich besuchen, sind allerdings ein überschaubarer Kreis. Fast alle kannte ich schon von den letzten Besuchen, außer dem ukrainischen Ehepaar Kiszczuk aus Neu-Wulmsdorf und dem niederländischen Zinn-Künstler Bert Leefkens und seiner Frau Meta.


Auch der Verkaufsstand mit dem unbehandelten Rohmaterial war wieder dabei und zeigte Eier in allen Größen.

Die sorbische Künstlerin Elke Lenz kam in diesem Jahr nicht nur mit ihrer Tochter, sondern auch mit dem elfjährigen Tobias, dem inzwischen das Fertigen von traditionellen sorbischen Eiern mit Wachs und Farbe besser gefällt "als immer vorm Computer hocken".


Am längsten aufgehalten habe ich mich dann bei Doris Carstens, deren Objekteier eine fotografische Herausforderung sind. Neue Ideen bekommt sie beim Durchblättern der Modellbaukataloge von Preiser. Ich wäre jetzt gespannt auf die Neuheiten 2014, einen Laubbläser und Vampire im Sarg.
Winnetou, Old-Shatterhand und Nscho Tschi
Lokalderby


Die berühmteste Szene aus dem Miniaturwunderland


Und völlig vergessen habe ich, dass ich mir ja so ein schönes Ei in Acrylmalerei kaufen wollte. Mit einer Eule drauf.


Für Hamburger gibt es übrigens eine größere Ausstellung am Wochenende vom 11. bis 13. April im Völkerkundemuseum (GoogleMaps) in der Rothenbaumchaussee.
 

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