Direkt zum Hauptbereich

Türchen Nummer 4


Der Wunschzettel

Die Post erhöht die Preise. Schon wieder. Das ist doch empörend, sagen viele. Recht haben sie. Und auch wieder nicht. 

Die Post bietet jedes Jahr zu Weihnachten einen besonderen Service für die Kinder dieser Welt an. Und das gleich an sieben verschiedenen Orten in Deutschland. 

Wunschzettelecke und -baum

am Kiekeberg-Museum

Kinder können an den Nikolaus in Nikolausdorf, an das Christkind in Himmelpforten bei Stade und an den Weihnachtsmann in Himmelsthür bei Hildesheim schreiben. Aus allen Postämtern bekommen sie eine Antwort, wenn auch nicht immer die Erfüllung ihrer Wünsche. Besonders nicht für den Frieden auf der Welt. Oder dass Mama und Papa nicht mehr zanken. So ein Weihnachtsmann ist ja auch nur ein Mensch. In diesem Fall Angestellter bei der Deutschen Post. Dessen Gehalt wir mit den 2 Cent mehr für jeden Brief mitbezahlen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.