Direkt zum Hauptbereich

Talentschmiede U20

Heute ist der letzte Arbeitstag eines Mannes, der als Vorstandsmitglied eines der umsatzstärksten
Unternehmen im Landkreis ein paar Projekte für Jugendliche, junge Arbeitslose und Ungelernte angeschoben hat. 
Als Personalvorstand der OTG hat Andreas Buß die Ausbildungsfirma "OTG - Zukunft durch Ausbildung ZdA" entwickelt, die sowohl einen jungen Mann von 1,37 m als auch eine dreifache Mutter eingestellt hat. Außerdem finden hier Hauptschüler mit Rechtschreibschwächen, russische Aussiedler mit geringen Deutschkenntnissen und Jugendliche mit abgebrochenen Ausbildungen einen Platz, wenn sie ein Bewerbungsgespräch mit dem Chef und dem Ausbildungsleiter überstehen. Und immerhin haben in 10 Jahren 79 Auszubildende diese Ausbildung beendet.
Kurz vor dem Abschied von Andreas Buß in die Rente fand am 10.12.2013 in der Oberschule Hanstedt die Auftaktveranstaltung zur Talentschmiede U20 statt, die nach seiner Idee von der Süderelbe AG entwickelt wurde.
Projektleiter Oliver Brandt

Eingeladen hatte unser Kreisrat die Vertreter aus der örtlichen Politik und Wirtschaft, dazu Lehrer, Elternvertreter und Mentoren aus dem Programm "My Life". Als Vertreterin des Elternvertreters im Kreisschulausschuss stehe ich noch immer mit auf der Liste solcher Veranstaltungen. Wenn auch die Reden und Vorträge oft trocken sind, so ist doch meist das Catering recht schick, diesmal von der Schülerfirma "Chill Out" mit Fingerfood und diversen alkoholfreien Zisch-Brausen.

Als Moderator hatte man Hans-Jürgen Boerner gewinnen können, der vielen aus dem NDR bekannt ist und in Jesteburg wohnt.
Allerdings stellte sich bei der Podiumsdiskussion heraus, dass seine Fragen an die Vertreter der Wirtschaft in die falsche Richtung gingen, was ein sanftes bis heftiges Kopfschütteln unter den anwesenden Lehrern verursachte. So soll die Talentschmiede U20 schon bei den schwächeren Achtklässlern ansetzen. Sie sollen gestärkt werden und selbstbewusst gemacht werden. Das Projekt und die Hilfe von Mentoren soll ihnen zeigen, dass auch sie allen Widrigkeiten wie schlechten Schulnoten zum Trotz einen Platz im Leben finden können. (Booahh, klingt das geschwollen, aber es ist so.)
Eigentlich hätten Lehrer und Eltern mit aufs Podium gehört; anschließende Fragen wurden dann statt mit dem Podium beim Smalltalk während der anschließenden Steh- und Unterhaltungsrunde geklärt.


Einen sehr schönen Artikel hat das Hamburger Abendblatt gebracht. Hier zu lesen. Wer hier auf die Bezahlschranke des Abendblattes stößt - Einfach bei Google News das Stichwort "Talentschmiede U20" eingeben ;o))

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Das Leben ist eine Baustelle

Noch bis morgen früh dauert das Chaos rund um unsere örtliche Anschlussstelle der A1, weil die Autobahnmeisterei im Schnellverfahren ein paar Kilometer Fahrbahndecke bei Buchholz erneuern will. 
Seit dem letzten Mittwoch ist die Autobahn in Richtung Bremen voll gesperrt und der Verkehr quält sich auf Umleitungsstrecken auch durch unser Dorf.




In der nächsten Woche sollen nach Mitteilungen im Radio dann die Buchholzer das zweifelhafte Vergnügen haben, dass der Schwerlastverkehr auch durch die engste Kreuzung der Stadt fahren wird, um Hamburg zu erreichen. Viele Autofahrer verlassen sich blind auf ihr Navi und verpassen oft wichtige Mitteilungen auf Schildern. 
Der Fernverkehr aus Richtung Bremen nach Hamburg/Lübeck/Lüneburg soll die A261 bis Lürade nutzen, um dort auf die A7 in Richtung Süden aufzufahren. Am Maschener Kreuz geht es dann wieder auf die A1.

Der Tod gehört zum Leben

.. oder Wie gehen wir mit dem virtuellen Tod um?
Als im Sommer 2013 einer der bekanntesten Kreisel bei Google Plus starb, war das ganze Netzwerk tage- und wochenlang in Trauer. Noch heute zünden einige von uns virtuelle Kerzen an Idschies Todestag an. 
Idschie, oder eigentlich E.G. Steup, war einer der ersten, der von uns ging, es folgten bis zum Februar dieses Jahres noch einige andere gute Bekannte. Und jedes Mal ist es ein Schock. Der zweite Schock kommt dann, wenn mit dem Menschen auch die Inhalte verschwinden. Die "Gespräche", die man diesem Menschen führte, seine Witze, seine ernsthaften Beiträge. Oder wie im Fall meiner Kollegin Sabine ein ganzes Blog auf einem eigenen bezahlten Server mit Inhalten, die nicht nur von ihr allein erstellt waren, sondern auch von einigen Gastautoren. Uns erhalten blieben die freien Inhalte bei Google Plus, Blogger und Twitter, da beide nicht darüber verfügt haben. 
Was immer bleibt sind der Hashtag #einekerzefueregsteup bei Google Plus und…