Direkt zum Hauptbereich

Der Weg ist das Ziel

Wenn man vom nördlichen Niedersachsen aus nach Berlin fahren will, muss man über die Elbe. Immer.
Fährt man über die A1 und die A24 über Hamburger Stadtgebiet steht man des öfteren im Stau. Diese Baustellenstaus kann man umgehen, indem man die Elbe bei Geesthacht oder bei Lauenburg quert und bei Ludwigslust auf den A24 fährt.

Oder man zuckelt auf der Landstraße vor sich hin und genießt die Landschaft und die langen Alleen des Brandenburger Landes. Aus dem südlichen Hamburger Speckgürtel fährt man über Uelzen und das Wendland über Arendsee nach Werben. Werben ist eine der alten Hansestädte und liegt auf der westlichen Seite der Elbe. Die Elbfähre Räbel verbindet Werben mit der am östlichen Ufer gelegenen Hansestadt Havelberg.

Von Havelberg aus geht es ins Rhinower Ländchen, in die Gemeinde Stölln. Dort steht ein Flugzeug, eine IL 62 der DDR-Fluglinie Interflug. Die Interflug ist mir noch immer in Erinnerung aus der Fernsehserie "Treffpunkt Flughafen" aus den 80er Jahren mit dem schnieken und damals sehr jungen Walther Plathe. Der kleine Film von der Homepage des Otto-Lilienthal-Vereins zeigt einen nicht minder schneidigen echten Piloten, der die Lady Agnes dort gelandet hat. 

Der Flughafen von Stölln ist der angeblich älteste der Welt und Otto Lilienthal hat sich hier auf seinem letzten Flug die Knochen gebrochen.
Schlossgarten Ribbeck



Von Stölln aus fährt man nach Ribbeck, zum restaurierten Schloss des Herrn aus dem berühmten Gedicht und zu seinem Birnbaum, 

dessen Nachkömmling neben der Kirche mit dem kleinen Birnenmuseum steht.

 Im Schlossmuseum

Hochzeitszimmer

Über die Hamburger Straße und die bestens ausgebaute Hamburger Allee und den "Vororten"  Nauen und Wustermark fällt dann der Gemeine Tourist über die kilometerlange Heerstraße nach Berlin ein.

Kommentare

  1. Schöner Bericht, danke! Macht mir Lust, mich ins Auto zu setzen und die Strecke nachzufahren. Mal sehen, vielleicht passiert das ja auch bald.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.