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Das Leben rauscht vorüber....

... am Hittfelder Friedhof in einem doppelten Sinn. Unser Friedhof ist umschlossen von drei Straßen mit viel Verkehr, und begrenzt von einer 24-Stunden-Tankstelle auf der einen Seite und einer lauten Disco auf der anderen Seite.
Direkt an der A1 - Kriegsgräber

Doch trotz des unendlichen Rauschens des Autobahnverkehrs herrscht auf unserem Friedhof Ruhe und innere Einkehr, die die Zeit vergessen lässt, besonders wenn der Friedhof zum Raum für Kunst wird.



Die Künstlerin Bali Tollak stellt derzeit ihre Seelenbretter auf dem Friedhof aus und auf einem kleinen Platz hat die Kirchengemeinde eine Stele für die anonym beigesetzten Mitglieder der Gemeinde errichten lassen.

Und an einem kleinen Weg liegt ein fast vergessenes Familiengrab, auf dessen Grabstein eine Frauenfigur über die Toten wacht und auf die Lebenden wartet.
 

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.