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Jubiläum

Dies ist der 200. Post, seitdem ich blogge. 

Und ein Dankeschön an alle, die hier mitlesen. Und an meinen Mann, der immer die Rechtschreibfehler findet und mich auf merkwürdige Formulierungen aufmerksam macht.

Es war ein schwieriger Anfang, weil ich noch gar nicht wusste, wieviel Arbeit ein halbwegs interessantes Blog verursachen kann.

Am Anfang sollte es nur ein Ventil für meine berufliche Depri und geistiger Ausgleich sein. Aber spätestens nach meiner Krankheit im November habe ich erkannt, dass Jammern um verlorene Dinge oder Chancen nichts nutzt. 

Meine Leserschaft entwickelt sich sehr langsam nach oben, das Teilen in Google+ hat mir einen kräftigen Schub gegeben. Und ich werde im Dorf darauf angesprochen, ob ich schreibmäßig unterwegs bin, wenn ich die Fotoausrüstung dabei habe.


Der meistgelesene Post war bislang die Konsumkritik am Fleisch von Edeka. Meine Lieblingsposts sind allerdings die von den Bau- und Abrissarbeiten an der Autobahn, in die wir die meiste Zeit investiert haben, uns sogar schon zweimal die Nacht um die Ohren geschlagen haben.


So wie unser Otto hätte ich gern die Ruhe weg, wenn ich mal wieder mit dem Layout kämpfe.
Mein Fazit dieser letzten Monate ist, 200 Posts sind nicht genug. Ich hoffe mir fällt noch viel Interessantes vor die Füße, über das ich berichten kann.

Kommentare

  1. Glückwunsch zum 200. Posting! Ich finde, das geht ratzfatz....

    Bei mir waren die Tage die 800 dran und ich frage mich dann doch, wie viele wichtige Sachen *hüstel* ich dann doch mitteilen musste. ;)

    LG

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  2. Herzlichen Dank für die Glückwünsche!

    Wichtig?
    Ich weiß nicht ob meine Posts wichtig sind. Aber hoffentlich lustig und interessant.

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.