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Das Salz der Erde

Ist man verrückt, wenn man hochgerechnet für ein Kilo Salz 97 € ausgibt oder wenigsten 32 €? Wenn doch ein normales Pfund Salz schon für 45 Cent zu haben ist?
Ausnahmsweise war ich einmal so verrückt. Natürlich nur für das Blog.
Unser EDEKA führt seit neuestem von der Firma Hartkorn in Koblenz vertriebene besondere Gourmet-Gewürze für den "von Fernsehkochsendungen kochbegeisterten Endverbraucher", das Döschen für 3,69 €.

Toll finde ich die exotischen Pfeffersorten und die verschiedenen aus dem Meer gewonnenen Salze. Optisch gefallen hat mir das Salz aus Hawaii, mit 2% Holzkohle ist es pechschwarz, sieht aus wie ein Lava-Granulat und hinterlässt auf weißen Porzellantellern schwarze Spuren. Wie Holzkohle eben. Zum Kochen ist es natürlich viel zu schade, adelt aber jede profane Schmalzstulle und Brötchen mit Butter und Salz und sieht zusammen mit Petersilie ganz edel aus auf Schinkenomelette. Hübsch sind die kleinen Döschen mit dem gläsernen Deckel, die allerdings nicht unser Gewürzregal in der Küchenschranktür passen.

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.