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Ei... Ei... Osterei

In unserem Veranstaltungszentrum fand an diesem Wochenende zum 22. Mal der Ostereiermarkt statt.
Von einfachen marmorierten bis zu gravierten Eiern in allen Farben der Palette konnte man nach Herzenslust bis zu 400 € für ein mit sorbischen Mustern bemaltes Straußenei los werden. Richtig verrückt sind die Ostereier von Kerstin Dischereit aus Leipzig, für die schon mal eine alte Kamera gefleddert wird. Sie hat zwar keinen Online-Shop, aber wer Gefallen an ihren Kreationen findet, der kann trotzdem Kunde werden. 
Hohlstickerei auf Stoff und dann auf die Eier appliziert

Das Gänseei mit Koi-Fischen ist jetzt meins!

Fündig geworden bin ich dann bei Barbara Krebs aus Husum, die Eier im norwegischen Hardanger-Stil und Eier verziert mit dem japanischen Washi Papier anbietet. Washi Papier ist dick wie Tapete und die Japaner verzieren damit ihre Teedosen und Tabletts




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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

Ein Richtfest gehört zu einem Hausbau wie die Taufe zu einem  Schiff. Und seit Tagen haben wir den Zimmerleuten vor der Haustür zugesehen, ob sie nicht endlich fertig würden. Aber immer fehlte noch eine Latte oder ein Stück Plane.

Heute war es endlich soweit. Die Nachbarn versammelten sich um dem Spruch des Meisters zu lauschen und gute Wünsche in Form von Besen und Schnaps zu überreichen.

Und dank der familieneigenen Kneipe konnten wir Würstchen, Kartoffelsalat und Gulaschsuppe zum Bier im Warmen und Trockenen genießen




Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.