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Noch ein Knacks

Diesmal bei den Nachbarn.
Da war bis heute morgen noch Rasen.


Die haben seit gestern morgen wegen eines Rohrbruchs kein Wasser mehr. Allerdings nicht wegen der Kälte. Der Sachverständige vom Wasserbeschaffungsverband und auch der Klempnermeister sind der Meinung, dass der Bruch wegen der Erschütterungen auf der Straße kommen könnte. 
Der Klempner des Vertrauens

Seitdem die Hintertür des Dorfes, die "Bode"-Brücke über die A1 gesperrt wurde, benutzen die lieben Nachbarn im Dorf gern mal unsere Straße als Abkürzung (Zeitersparnis etwa 30 Sekunden zur regulären Straße). Weder die Straßendecke noch der Untergrund sind jedoch für runde 200 Durchfahrten in 24 Stunden ausgelegt. Denn eigentlich ist die Straße mal als Rübenschnellweg zum Befahren der Felder angelegt worden. Und für alle anderen als die Anwohner und deren Besucher steht ein recht eindeutiges "Durchfahrt verboten"-Schild an jedem Ende.

Die Straße bröselt an den Rändern, unsere Einfahrt hat sich auch schon soweit abgesenkt, dass wir diese im Sommer erneuern müssen. Eine andere Nachbarin hat beim Zurücksetzen vom Grundstück einen heranbrausenden Wagen getroffen und die alleinige Schuld bekommen. 

Man kann ja nicht jedesmal die Moralkeule rausholen, aber bei dezenten Hinweisen dürfen wir uns seit letztem Sommer schon ziemlich blöde Sprüche anhören. Gegen menschliche Ignoranz kommt man wohl nur mit Anzeigen an. Und das wollen wir uns eigentlich ersparen.

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