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Neue Zeiten

Ab Donnerstag werden wir seit fast 22 Jahren zum ersten Mal keine Erziehungsberechtigten mehr sein.

Das ist schon ein bisschen merkwürdig. Man hat 18 Jahre lang die Verantwortung für die Taten eines Kindes, unterschreibt Zeugnisse, Anmeldungen, Unfallberichte, Versicherungsunterlagen und fährt auch noch ein Jahr lang mit dem Kind B-17-Begleitetes Fahren. Und von einem Tag auf den anderen ist es vorbei. Natürlich nicht mit der Verantwortung im finanziellen und emotionalen Sinn, aber eben in staatlichen und rechtlichen Belangen.

Mit Grausen erinnere ich mich an die Tochter einer Kollegin, die gerade volljährig geworden mit dem Zeugnis des 12 Jahrgangs gleichzeitig die Abmeldung von der Schule auf den Tisch legte. Mit meinem Großen waren wir richtig locker durch die Pubertät gekommen, aber nach dem 18. Geburtstag ging es erst einmal rund. Ein- bis zweimal hatte er schon die Sachen gepackt und wollte zur Freundin ziehen. Und sogar dieser bei jedem Kind verhasste Elternsatz fiel:" Solange Du die Füße unter meinen Tisch stellst,.......!"

Warten wir also ab, was die kommenden Wochen an Überraschungen bereit halten.

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Schnullerbaum und Schnöckerkram

In Ramelsloh, einem Ortsteil der großen Gemeinde Seevetal "liegt" das Hamburger Speckland von Bruno Bierbaum, das in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. 

Der Laden ist nicht nur ein einfacher Fabrikverkauf, sondern pure Versuchung auf jedem Quadratmeter. Hier gibt es nicht nur den berühmten Hamburger Speck und Salmi-Lollies, sondern orientalischen Nougat und Zuckerstangen. Der Clou für kleinere Kinder sind aber nicht die Süßigkeiten, sondern der Schnullerbaum auf dem Hof. 

Nach einer alten dänischen Tradition können Kinder hier ihrem Schnulli ein neues Zuhause geben und die Schnullerfee passt darauf auf....

Damit sich aber nicht die lieben Kleinen sofort die Zähne mit Süßigkeiten ruinieren, gibt es zum Tauschen eine kleine Abteilung mit niedlichen Kindermöbeln und hochwertigem Spielzeug.
Und auch als Erwachsener findet man so schicke Sachen wie die Keksdosen verkleidet als Radio oder als VW-Bulli













Richtfest

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Still unübersehbar

Ein Ausflug ins Wendland, nach Lüchow-Danneberg, ist auch immer ein Ausflug in das "Atomkraft? Nein, Danke!"-Land.

Im Moment rollen zwar keine Castoren, dennoch ist Niedersachsen, die Asse und das Lager Gorleben allgegenwärtig im Gespräch um ein deutsches Endlager.

Der Protest der Menschen ist still, aber weiterhin (englisch still) unübersehbar.